Örtliche Gegebenheiten, die ich für mein Spiel benötige:

Für meine Auftritte mit „Ich bin kein Hund, ich bin ein Teddy“ an Spielstätten wie Schulen, Kindergärten oder auch in Gemeinschaftsräumen benötige ich mindestens 3x2,5 Meter (Breite/Tiefe), ausserdem zwei Steckdosen.

Geeignet für Kinder von 3 - 6 Jahren.

Personenzahl

Für speziell diese Produktion sollte die Zahl von 60 - 80 Personen nicht überschritten werden, lieber spiele ich ein zweites Mal.

Sascha Mink

Termine

13. / 14. / 20. - 24. Juni
15.00 Uhr
im Figurentheater-Lübeck

„Ich bin kein Hund, ich bin ein Teddy“

Der kleine Moritz hat einen großen Wunsch: er möchte so gerne einen Hund haben. Doch was schenkt ihm seine Mutter? Einen Teddybären. Moritz ist enttäuscht. Dabei ist Max ein ganz besonderer Teddy, er ist nämlich lebendig, kann sprechen und sich bewegen. Moritz ist das egal, er spielt tagein, tagaus nur Hund und Herrchen mit ihm. Für Max ist eines klar: So geht es nicht weiter! Er muss einen Hund für seinen besten Freund finden!

Löwenmutig macht er sich im Wald auf die Suche und erlebt spannende Abenteuer mit wieselflinken Bäumen, einer wenig weisen Eule und einem durchorganisierten Ameisenheer. Die Wanderratte Ragatzo bringt ihn schließlich auf die Spur eines jungen, herumstreunenden Hundes. Max rettet den kleinen, der in einem Kaninchenbau festsitzt, und nimmt ihn mit zu Moritz.

Wie ist da der Jubel groß! Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, da Moritz nun nur noch mit Wuff, dem Hund, spielt. Max ist traurig, aber auch wütend und macht sich in den Wald davon ...

Werden die Freunde noch zueinander finden?


Sascha Mink

Der 1977 geborene Regisseur, Dramaturg und Autor Sascha Mink studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. In dieser Zeit entstanden seine ersten Inszenierungen, interdisziplinären Projekte und Texte. Nach drei Jahren Festengagement am Stadttheater Hildesheim kam er mit der Spielzeit 2005/06 als Dramaturg für Musiktheater und Konzert an das Theater Lübeck. Seit August 2008 ist er freischaffend tätig. Inszenierungen und Projekte führten ihn u. a. nach Braunschweig, Bern, Klosterneuburg, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival und zum Rheingau Musik Festival. Mit der Taschenoper Lübeck erhielt er im August 2010 den renommierten Rheingau-Musikpreis.

Nähere Informationen über zurückliegende, aktuelle und zukünftige Projekte, sowie eine ausführliche Vita finden Sie unter: www.saschamink.de. Sascha Mink führt in dem Stück „Ich bin kein Hund, ich bin ein Teddy!“ Regie. Idee und Geschichte und Text stammen auch von ihm.

Für diese Produktion habe ich mich erstmals an die Herstellung eines Teddybären gewagt. Hilfe und Material bekam ich von der Bärenkünstlerin Vera Plath, die das Schnittmuster ihres gerade vorgestellten Teddys Ole für mich verkleinerte. Der große Teddybruder ist unter www.veraplath-teddybasteln.de zu bewundern. Die Ratte Ragatzo und das kleine Hündchen, das in Wirklichkeit Schlappi heißt, nähte ich nach den Schnitten der Bärenkünstlerin Andrea Cursiefen. Auch sie stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist unter der Adresse www.domherrenbaeren.de zu finden. Beiden Bärenkünstlerinnen möchte ich hiermit herzlich danken!

Das Puppenbauer-Team Ria Bredemeyer und Kilian Kreuzinger, stellte die beiden Menschenfiguren, Mutter Helene Dünnhaar und Sohn Moritz, her. Ebenso stammen der Keiler Kevin und die wenig weise Eule aus ihrer Werkstatt. Zum Schluss fertigten sie für Ragatzo ein Handwägelchen an.

Ria Bredemeyer. 2009 machte sie ihren Abschluss zur Holzbildhauerin. Danach verbrachte sie ein halbes Jahr als Praktikantin an der Puppenbühne Bautzen und schloss diese Zeit mit der eigenen Ausstattung eines Kinderstückes nach Rudyard Kipling ab. Es folgten Gastausstattungen und theaterplastische Tätigkeiten an verschiedenen Theatern in Hamburg, Dresden und Lübeck. Jetzt lebt sie in Lübeck und ist neben ihren Theaterprojekten als freischaffende Bildhauerin tätig.

Kilian Kreuzinger. Machte seinen Abschluss zum Holzbildhauer ebenfalls 2009. Seitdem arbeitet er als freischaffender Bildhauer, und nach einer lehrreichen Kursteilnahme bei dem renommierten Puppenbauer und -Spieler Michael Hepe Benecke vom Eckerkentheater, ebenfalls als Puppenbauer. Auch er lebt seit dem Herbst 2010 in Lübeck.

Meike Grund, Dipl.-Sprecherzieherin, half mir, der Ratte Ragatzo einen italienischen Akzent zu verleihen.

Für alle „Italiener“ möchte ich bemerken, dass „Ragatzo“ in diesem Fall ein Eigenname ist, der vom italienischen ragazzo abgeleitet ist.

Beate Kauffmann